Teil II: Aktuelles aus der GV 10.02.2026
Teil II: Sportstättenkonzept, Immobilie Am Wendel, Bücherei, Entschädigungen
25.02.2026
Aus der Gemeindevertretung am 10. Februar- Teil II
Sportstättenprojekt: erste Rückmeldung aus der Bundespolitik
Die Gemeinde Dassendorf hatte fristgerecht zum 15. Januar 2026 den Ersatzbau einer 2-Fach-Sporthalle mit einem Investitionsvolumen von rund 14 Mio. Euro und möglichem Fördermittelvolumen von rund 6,5 Mio. Euro beantragt.
Parallel dazu wurden politische Vertreter kontaktiert, um für die Umsetzung des Vorhabens zu werben. Die erste Rückmeldung hat die Bürgermeisterin von MdB Henri Schmidt (CDU/CSU-Fraktion) erhalten, den Sie über die Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher (CDU) kontaktiert hatte. Dieser antwortet, dass er sich sehr über das große Engagement für die Sportinfrastruktur in seinem Wahlkreis freue. Den Antrag aus Dassendorf habe er gemeinsam mit den weiteren bei ihm eingegangenen Förderanträgen zur Übersicht an die zuständigen Haushälterinnen und Haushälter der CDU/CSU-Landesgruppe Schleswig-Holstein weitergeleitet. Er weist außerdem darauf hin, dass das Sportförderprogramm aufgrund der sehr hohen Nachfrage derzeit stark überzeichnet sei. Bundesweit wurden rund 3.600 Anträge mit einem Gesamtvolumen von etwa 7,6 Milliarden Euro eingereicht, wobei aktuell nur 333 Millionen Euro zur Verfügung stehen. In der ersten Förderrunde können daher leider nur wenige Projekte berücksichtigt werden; eine Zusage ist aktuell noch nicht möglich. Positiv stellt Henri Schmidt jedoch in seinem Antwortschreiben in Aussicht, dass sich bereits eine zweite Förderrunde abzeichnet, in der auch bislang nicht berücksichtigte Projekte eine neue Chance erhalten könnten."
Gemeindeimmobilie Am Wendel: Verkehrssicherheit des Eingangsbereiches
Die GV sprach sich erneut dafür aus, den Eingangsbereich der gemeindlichen Immobilie „Am Wendel 2a“ verkehrssicher herrichten zu lassen. Die Treppe soll so weit wie möglich abgerissen und das Geländer verlängert werden. Die bestehende Rampe ist verkehrssicher zu reparieren. Ein von der Gemeinde gefordertes Verkehrswertgutachten für die Immobilie wurde bereits beauftragt.
Anpassung der Entschädigungssätze für das kommunale Ehrenamt
Diese Sätze waren im bundesweiten Vergleich bisher sehr niedrig. Der Landtag hat die Höchstsätze nun zum 1. Januar 2026 landesweit um 75 % erhöht, um die große Verantwortung und den zeitlichen Aufwand kommunalpolitischer Arbeit stärker anzuerkennen, die Attraktivität des Ehrenamtes zu sichern und der Preis- und Kostenentwicklung der vergangenen Jahre Rechnung zu tragen.
Der GV wurden die Änderungen zur Kenntnis gegeben. In der Aussprache hierüber bestand weitestgehende Einigkeit darüber, die Erhöhung hinsichtlich des/der Bürgermeister*in für angemessen zu halten aufgrund der über die Jahre deutlich gestiegenen Aufgabenkomplexität. Auch eine höhere Entschädigung für Ausschussvorsitzende wurde argumentativ mitgetragen. Die bisherige Entschädigungssatzung der Gemeinde Dassendorf beinhalte allerdings auch zahlreiche Sonderregelungen und Zahlungen an Gremienmitglieder in einem Umfang, der durchaus zu hinterfragen sind. Dem soll sich der Finanzausschuss nun in einer Beratung über die Entschädigungssatzung (insbesondere §6 „Entschädigung für Mitglieder der Gemeindevertretung und der Ausschüsse) widmen.
Alternative Konzepte für die Gemeindebücherei gesucht
Der Ausschuss für Bildung und Soziales unter Leitung von Heike Gawor (IDA) hatte der Gemeindevertretung empfohlen, die Gemeindebücherei in der bisher bestehenden Form nicht mehr weiterzuführen. Dieser Empfehlung ist die Gemeindevertretung gefolgt. Es sollen nun alternative Konzepte entwickelt werden. Auch dieser Empfehlung hat sich die GV angeschlossen.
Bürgermeisterin Martina Falkenberg